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Schulnachrichten:  

Standortbezogenes Förderkonzept

Expliziter Förderunterricht

Durch den Lehrplan Bundesgesetzblatt II Nr.134 vom 11. Mai 2000, Artikel I, § 1, Lehrplan der Hauptschule, Anlage 1, zweiter Teil, allgemeine didaktische Grundsätze – vorgegebene Formen des Förderunterrichts:

Förderung durch Differenzierung und Individualisierung

Aufgabe der Schule ist es, je nach Entwicklungsstand und Leistungsfähigkeit der SchülerInnen diese zur bestmöglichen Entfaltung ihrer individuellen Leistungspotenziale zu führen und besondere Begabungen dabei kontinuierlich zu fördern.

Förderunterricht

Das LehrerInnen-Team sieht den Förderunterricht als eine der grundlegenden Maßnahmen im Sinne des § 19 Abs. 4 des Schulunterrichtsgesetzes (”Frühwarnsystem”).  SchülerInnen, die von einem Leistungsabfall betroffen oder bedroht sind, sollen vor Schulversagen bewahrt werden. Für SchülerInnen, die in der Anfangsstufe des betreffenden Pflichtgegenstandes auf Schwierigkeiten stoßen, stellt das LehrerInnenteam ein zusätzliches Lernangebot zur Verfügung. Dabei ist vorauszusetzen, dass es sich um leistungsfähige und leistungswillige SchülerInnen handelt, die vorübergehend von einem Leistungsabfall betroffen oder bedroht sind.

In Deutsch, Mathematik und Lebende Fremdsprache ist jedenfalls ein Förderunterricht für jene SchülerInnen vorzusehen, die die Anforderungen in den wesentlichen Bereichen nur mangelhaft erfüllen oder Umstellungsschwierigkeiten wegen eines Schulwechsels haben. Diese Form des Förderunterrichts wird in den Unterricht des jeweiligen Pflichtgegenstandes integriert in Form einer Wochenstunde durch einen zusätzliche/n Lehrer/in durchgeführt.

Förderung von SchülerInnen mit nichtdeutscher Muttersprache 
im Rahmen des Interkulturellen Lernens im Form von Einzel- oder Kleingruppenunterricht je nach Herkunftsland und Vorschulung in der Muttersprache. Die Förderung erfolgt im Rahmen des binnendifferenzierten Unterrichtes und des Team-Teachings. Ziel ist, vorerst grundlegende Kommunikationsformen in deutscher Sprache zu üben und in weiterer Folge den Sprachgebrauch schriftlich und mündlich zu verbessern und die Inhalte des Regelunterrichts in kleineren Schritten aufzubereiten.

Integration

von SchülerInnen mit sonderpädagogischem Förderbedarf, wobei die Förderungsmaßnahmen in individuellen Förderplänen festgelegt sind.

Schuleigene Fördermaßnahmen

Neben den gesetzlich definierten Formen des Förderunterrichts im engen Sinn ergeben sich an der NMS Arnfels unter Berücksichtigung der Vorgaben im Rahmen des Schulversuchs „Neue Mittelschule Steiermark“ folgende Eckpunkte, die besondere Überlegungen und Maßnahmen durch das Schulstufenteam der  5. Schulstufe und der Steuerungsgruppe erfordern:

  • Begabungsförderung - Umgang mit Heterogenität und Individualisierung - Teamteaching
  • Formen differenzierter Leistungsbeschreibungen - Frühwarnsystem
  • Wahlpflichtfächer in der 3. und 4. Klasse der NMS
  • Projektunterricht in zwei Kursphasen  - Offener Unterricht
  • Integration
  • Schulstufenteams

Für die 6. bis 9. Schulstufe bleiben die  bisher festgelegten und laufend evaluierten Maßnahmen des standortbezogenen Förderkonzeptes aufrecht.

Fazit:

Wir verstehen Förderung als grundlegenden pädagogischen Auftrag und als elementares Prinzip des Unterrichts, wobei den SchülerInnen unserer Schule die bestmögliche Entwicklung des individuellen Leistungspotenzials ermöglicht wird.

Maßnahmen:

  • Besondere Berücksichtigung der Eingangsphase, Feststellen des individuellen Leistungspotenzials

  • Eigenen Lerntyp kennen lernen, Lernmethoden trainieren

  • Lerntechniken kennen und anwenden lernen

  • Anleitung zum eigenverantwortlichen Arbeiten bieten

  • Kompetenzen definieren und nachhaltig stärken

  • Defizite im sozialen und persönlichen Bereich erkennen und bearbeiten

  • Entwickeln von Teamfähigkeit  

  • Persönlichkeitsbildung durch musisch-kreative Angebote

  • Gezielte Förderung im Hinblick auf gewählte Bildungs- und Berufslaufbahnen

  • Fördernde Möglichkeiten der Leistungsbeschreibung und des Feedback anwenden